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Kaminofen richtig heizen – So wirds gemacht!

Kaminofen richtig anzünden

So Heizen wir richtig!

Kaminofen richtig heizen!

Ein Kaminofen sieht nicht nur optisch anders aus, ein Kaminofen möchte auch anders behandelt werden als ein Kachelofen.

Darum ist ein einbrennen nach dem Aufstellen empfehlenswert.

Warum das so ist solltest du gelesen haben! Vermeide unbedingt häufig gemachte Fehler und beschädigungen am Korpus.

 

Mit welchem Brennstoff soll ich heizen?

Grundsätzlich kannst du mit Holz oder Holzbriketts heizen. Sogar beides gleichzeitig ist möglich. Das verwendete Holz sollte unter <20% Restfeuchte besitzen. Besser ist ein Wert unter <15%. Feuchtes Holz schadet deinem Kaminofen, dem Schornstein, schwärzt die Glasscheibe und gibt weniger Energie ab. Die Restfeuchte im Holz kannst du mit einem Feuchte-Messgerät prüfen!

Oder du nutzt Holz, dass mindestens 2 Jahre Regengeschützt lagert. Holzbriketts hingegen sind absolut trocken. Sollten aber vor dem verheizen gebrochen werden. Sie haben die Eigenschaft sich beim verbrennen auszudehnen und drücken gegen die Brennraum Innenverkleidung die dann vorzeitig reißen oder brechen kann.

Einen Kaminofen richtig heizen heißt: Aus dem Brennstoff die maximale Wärme für den Wohnraum zu gewinnen. Das schont den Geldbeutel, das Klima und den Ofen vor Beschädigungen!!!

Kamin anzünden von unten die klassische Variante!

Der Fachmann unterscheidet zwischen dem Anheizen von oben und dem klassischen Anheizen von unten. Beim klassischen anzünden wird zuerst das Anzündholz gestapelt. Dazu werden Anzündwürfel oder gepresste Holzwolle gelegt. Gefolgt von max. 2 kg Holz oder Holzbriketts.

Optimale Holzscheite haben einen Durchmesser von 8 – 10 cm und eine Länge von 25 – 33 cm (je nach Brennraum Größe) Bei mir sind es 33 cm. Wird mehr oder zu viel Holz aufgestapelt, wird der Kaminofen zu schnell heiß. Vergleichbar mit einem Kaltstart beim Auto. Zusätzlich kann die überschüssig erzeugte Wärme vom Kaminofen nicht aufgenommen und an den Raum abgegeben werden.

Ein Großteil der Wärme geht durch den Schornstein verloren. Die enorme Hitzeentwicklung mit extrem hohen Temperaturspitzen führt zum frühzeitigen Verschleiß der Brennkammer und der Glasscheibe bis hin zum irreparablen Totalschaden wenn der Korpus reißt.

Ofenanzünder Testsieger damit klappt es garantiert.

Anzünden von oben, empfiehlt der Schornsteinfeger!

Anders verhält es sich beim Anzünden von oben. Hier liegt das Brennmaterial unten (also die dickeren Holzscheite). Anzündholz und Holzwolle liegen oben auf. Der Stapel brennt langsamer ab als bei der klassischen Variante. Daher kann beim Anzünden von oben mehr Holz aufgelegt werden.

Der Brennvorgang dauert länger und die Wärme kann gleichmäßig an den Wohnraum abgegeben werden. Bei beiden Varianten stellst du die Luftzufuhr sowie die Drosselklappe voll auf. Wenn das Holz ordentlich lodert wird der Hebel von Position max auf mittig gedrosselt.

Das stellt den maximalen Komfort und einen sparsamen Verbrauch da. Ofen anschüren und genießen…. So einfach kann heizen sein.

Unser Schornsteinfegermeister empfiehlt ganz klar diese Variante! Wir befeuern aber von unten, dass geht erstens schneller und nach dem Anheizen kann aufgelegt werden! Danach ab aufs Sofa 🙂

 

Wann sollte ich meinen Ofen nachlegen?

So lange Flammen zu sehen sind, baut sich die Energie noch auf. In der Zeit brauchst du kein Holz auflegen. Bein öffnen der Tür würdest du sonnst Rußfahnen herausziehen, dass Zimmer riecht nach Rauch und Wände würden verschmutzen. Gleichzeitig besteht die Gefahr sich die Finger zu verbrennen um das Holz mit Schwung hinein zu werfen.

Das wiederum führt zur Beschädigung der Brennraum Innenverkleidung. Warte also ab, bis die Flammen erloschen sind und etwa die Hälfte der Glut abgebrannt ist. Dann kannst du einfach, gefahrlos und kontrolliert Holz nachlegen. Möchtest du den Kaminofen ausgehen lassen, warte bis die Glut vollständig abgebrannt ist.

Danach kannst du den Regulierungshebel und die Drosselklappe auf – bzw. 0 stellen. So bleibt die Wärme länger in der Brennkammer erhalten. Die Asche in der Brennkammer muss nicht weggerüttelt werden. Ein Teil davon verbrennt beim nächsten Brennvorgang einfach mit.

So muss der Aschekasten nicht täglich sondern erst nach einigen Tagen entleert werden.

Wer so kontrolliert heizt unterstützt ein gesundes Ökosystem holt das Maximum aus seinem Brennmaterial und kann sich lange an seinem Kaminofen erfreuen.

 

 


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